Honda hat in Barcelona den neuen Elektroroller EV-neo vorgestellt: ein umweltfreundlicher Scooter für die Stadt, wendig und komfortabel, mit dem der Fahrer eine Reichweite von 34 Kilometern hat. Der Elektromotor des einsitzigen Rollers leistet 2,8 kW / 3,8 PS. Das Fahrzeug (1,83 Meter lang und 110 Kilogramm schwer) verfügt über eine Kombibremse, die gleichzeitig auf Hinter- und Vorderrad wirkt.
Die Lithiumionen-Batterie kann an einem haushaltsüblichen Stromanschluss nachgeladen werden. Mit dem normalen Ladegerät dauert es dreieinhalb Stunden, bis die Batterie wieder ihre volle Kapazität hat. Das mobile Ladegerät kann im Fach unter dem Sitz mitgeführt werden. Mit dem größeren Schnellladegerät verkürzt sich der Ladevorgang auf eine halbe Stunde.
Die bisherige Entwicklung des EV-neo
Seit April kann der EV-neo in Japan geleast werden, und Honda erwartet im ersten Jahr einen Absatz von 1.000 Stück. Der EV-neo wird außerdem in den Präfekturen Kumamoto und Saitama in den Honda-Testprogrammen für Elektrofahrzeuge eingesetzt. Diese Testprogramme, an denen auf elektromobilen Technologien basierende Motorräder, PKWs und Technologien zur Energieerzeugung teilnehmen, werden dazu beitragen, die zukünftigen Formen der persönlichen Mobilität und ihr Potenzial zur CO2-Reduzierung zu erproben. Im Kumamoto-Programm werden EV-neo-Roller an Einwohner und Touristen vermietet. In Saitama werden die Roller an Lieferunternehmen verleast. Auch in Europa wird der EV-neo jetzt getestet: Die Stadtverwaltung von Barcelona erhält für ein Jahr 18 Fahrzeuge.
Das EV-System
Honda hat das EV-System für den EV-neo so entwickelt, dass der Betrieb grundsätzlich dem eines Benzinrollers entspricht. Der Fahrer betätigt den Gashebel, und ein Gaspositionssensor (APS – Accelerator Position Sensor) setzt den Ã-ffnungsgrad der Drosselklappe in ein elektrisches Signal ...
Jaguar hat heute in London bestätigt, den 2010 als Studie auf dem Pariser Salon gezeigten Hybrid-Supersportwagen C-X75 in einer exklusiven Kleinserie von 250 Fahrzeugen zu bauen. Dazu hat das Unternehmen eine Technologie-Partnerschaft mit dem renommierten britischen Formel-1-Rennstall Williams F1 geschlossen. Der Jaguar C-X75 wird das bis dato fortschrittlichste Modell der britischen Marke sein. Seine Performancewerte liegen auf einem Niveau mit den schnellsten aktuell auf dem Weltmarkt angebotenen Supersportwagen. Zugleich bietet er bahnbrechende Technologien, die einen besonders ökomonomischen Betrieb gestatten. Jaguar rechnet damit, dass der künftige Serien-C-X75 im Schnitt weniger als 99 g/km an CO2 emittieren und zugleich eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h erreichen wird.
Adrian Hallmark, Jaguar Brand Director:
„Wie auch in der Vergangenheit kann das Publikum von Jaguar technische Innovationen erwarten – in der Tat sind wir darin in unserem Element. Der C-X75 erhielt bereits als Konzeptstudie extrem positive Kritiken. Wir haben sie zum Anlass genommen, eine Serienfertigung zu prüfen und sind zu dem Schluss gekommen, dass sie sich rechnet. Kein anderes Fahrzeug könnte Jaguars neu erwachtes Selbstbewusstsein und die große Innovationsfreude besser widerspiegeln als dieser Hybrid-Supersportwagen.“
Das Projekt C-X75 wird die ultimative Verkörperung des Jaguar Designs sein. Dabei wird sich das Modell so eng wie möglich an die in Paris enthüllte Studie halten während es die Anforderungen für die Zulassung als Straßenfahrzeug erfüllen wird.
Ian Callum, Jaguar Designdirektor:
„Wir waren immer davon überzeugt, dass der Jaguar C-X75 auch mit Straßenzulassung noch genauso umwerfend aussehen würde wie die Studie. Dies wird der feinste und technologisch ausgefeilteste Jaguar sein, den wir jemals gebaut haben. ...
Tank und Auspuff sucht man bei diesem Motorrad vergebens: ContiTech präsentiert auf der Hannover Messe in Halle 25, Stand B23 in Zusammenarbeit mit MÜNCH dessen elektrisch angetriebenes Rennsportmotorrad. Für die nötige Kraft am Hinterrad sorgt dabei ein Hochleistungszahnriemen der ContiTech Power Transmission Group, der bereits in der vergangenen Saison maßgeblich zum sportlichen Erfolg des MÜNCH Racing Teams beitrug.
MÜNCH TTE 1.2 verfügt über enormes Leistungspotenzial
So beherrschte der „Stromer“, wie die Elektro-Fahrzeuge in Fachkreisen genannt werden, die Rennsportserien für Elektromotorräder und hat gezeigt, dass sich im Rennsport sowohl Leistung und Fahrspaß als auch der verantwortungsvolle Umgang mit ...
Die öffentliche Diskussion um den Automobilantrieb der Zukunft ist weiterhin in vollem Gange, und wie immer, wenn es um das liebste Kind der Deutschen geht, schlagen die Emotionen hohe Wellen. Der gemeinsame Nenner aller Diskussionsbeiträge ist klein: Selbst eingefleischte Traditionalisten konstatieren, dass die künftigen Klimaschutzziele mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren kaum zu erreichen sein werden. Aber welches Antriebsprinzip sich als überlegen erweist und durchsetzen wird, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Zwei Konzepte kristallisieren sich als Favoriten heraus: der Vollhybrid mit kombinierten Benzin- und Elektromotoren und der reine Elektroantrieb mit oder ohne Reichweitenverlängerung durch einen kleinen „Stationärmotor“.
cleanAirMag hat sich dieser Frage am Beispiel von LEXUS gestellt:
LEXUS baut Fahrzeuge mit Vollhybridantrieb seit 2005 in Großserie und bekennt sich voll zu dieser Antriebstechnik, mit der in Deutschland bereits heute zwei Drittel aller LEXUS Neufahrzeuge ausgeliefert werden. Mit über 200.000 weltweit verkauften Vollhybridmodellen besitzt Japans Automarke die mit Abstand größte Erfahrung aller Premiumhersteller auf diesem Gebiet. In wenigen Jahren werden alle Volumenmodelle von LEXUS in Deutschland mit „LEXUS HYBRID DRIVE“ ausgestattet sein. Das Vollhybrid-Konzept ist laut Lexus der Königsweg in die Zukunft und dem reinen Elektroantrieb in seiner aktuellen Form klar überlegen. Dafür gibt es zwölf gute Gründe:
Der Vollhybrid ist dem reinen Elektroantrieb überlegen
Dieser Aussage stellt LEXUS den Faktor Fahrleistung und Reichweite gegenüber:
Beispiel LEXUS GS 450h: von 0 auf 100 km/h in 5,9 s, Vmax 240 km/h.
Beispiel LEXUS RX 450h: 1142 km mit einer Tankfüllung.
Vorteile Vollhybrid
Die erzielbare Reichweite ist um ein vielfaches höher als bei einem Elektromobil und wird auch von konventionell motorisierten Fahrzeugen ...
Der Volt, Chevrolets Elektrofahrzeug mit verlängerter Reichweite, wird in Deutschland zu einem Einstiegspreis von 41.950 Euro auf den Markt kommen. Das teilte der Automobilhersteller heute bei einer Pressekonferenz auf dem Genfer Automobilsalon mit. Der Einstiegspreis orientiert sich an einem vergleichbaren US-Volt und berücksichtigt sämtliche Nebenkosten wie Transport, Steuern, Wechselkurse und die Zulassung für den europäischen Markt.
Wayne Brannon, Präsident und Geschäftsführer von Chevrolet Europe:
“Wir sind sehr zuversichtlich, das dieser Einstiegspreis sehr attraktiv für all jene Kunden ist, die emissionsfrei mit einem Elektrofahrzeug fahren möchten, ohne durch eine Reichweitenbeschränkung in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt zu werden.“
Der Volt steht für eine neue Klasse von Elektrofahrzeugen und ist für Chevrolet ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Fahrzeug-Elektrifizierung in der Zukunft. Seine 16 kWh Lithium-Ionen-Batterie liefert Strom für eine Reichweite bis zu 80 Kilometer. Ist die Batterie erschöpft, erzeugt ein mit Benzin betriebener Generator im Fahrzeug Strom, um den elektrischen Antrieb zu versorgen. Dadurch verlängert sich die Reichweite des Volt auf insgesamt über 600 Kilometer. Für das Aufladen der Batterie genügt eine normale 230-Volt-Steckdose. In rund drei Stunden ist die Batterie wieder vollständig aufgeladen. Der fünftürige Volt bietet viel Platz für vier Passagiere und hat ein Kofferraumvolumen von 300 Litern. Dank seines Drehmoments von 368 Nm beschleunigt er in ca. neun Sekunden von Null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h.
Nach dem Verkaufsstart in sieben US-Märkten Ende letzten Jahres plant Chevrolet den europäischen Verkaufsstart für diesen November.
Mit dem Kangoo Rapid Maxi Z.E. ergänzt Renault seine Elektrofahrzeugpalette um einen zweiten Transporter. Die Langversion des kompakten Stadtlieferwagens wird ab Ende 2011 an Kunden ausgeliefert. Das neue Modell steht wahlweise mit zwei oder fünf Plätzen zur Verfügung und ist netto ab 21.200 Euro erhältlich. Der Einstiegspreis für die fünfsitzige Kombiversion beträgt netto 22.000 Euro.
Der Kangoo Rapid Maxi Z.E. basiert auf dem Kangoo Rapid Maxi mit Verbrennungsmotor. Wie dieser erreicht er eine Gesamtlänge von 4,60 Meter. In der zweisitzigen Variante stehen 4,6 Kubikmeter Laderaum zur Verfügung. Die maximale Laderaumlänge beträgt 2,90 Meter mit umgeklapptem Beifahrersitz. Mit einer Gesamthöhe von 1,82 Metern kann der City-Transporter problemlos in Parkhäuser einfahren. Kunden können den Renault Kangoo Rapid Maxi Z.E. mit den gleichen Ausstattungsoptionen ordern, die für die Variante mit Verbrennungsmotor erhältlich sind.
Kraftvoller Elektromotor mit 44 kW/60 PS
Der Elektromotor des Kangoo Rapid Maxi Z.E. leistet 44 kW / 60 PS. Die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 22 kWh ist unter dem Fahrzeugboden eingebaut. Der Transporter bietet je nach Nutzungsbedingungen eine maximale Reichweite von bis zu 170 Kilometern. Zu den Vorteilen des Null-Emissionen-Fahrzeuges kommt beim Renault Kangoo Rapid Maxi Z.E. zudem ein völlig neues Fahrvergnügen. Das maximale Drehmoment von 226 Nm steht vom Start weg zur Verfügung. Die volle Kraftentwicklung bereits im unteren Drehzahlbereich, die lineare Beschleunigung ohne Schaltvorgang und der leise Motor vermitteln ein dynamisches und entspanntes Fahrgefühl.
Über einen Bordcomputer können alle für die Reichweite relevanten Parameter abgerufen ...
In Borken stellt die Deutsche AVIA Mineralöl-GmbH am 24. Februar 2011 ihre erste Stromladesäule in Deutschland vor. Unterstützt von ihrem Gesellschafter Klöcker GmbH & Co. KG, Borken, der rund 40 AVIA-Tankstellen im Münsterland, Ruhrgebiet und am Niederrhein betreibt, und der RWE Effizienz GmbH, Dortmund, kann ab sofort jeder in Borken bei AVIA sein Elektrofahrzeug mit zertifiziertem Ã-kostrom betanken. Bereits im September 2010 hatten die Deutsche AVIA Mineralöl-AG und die RWE Effizienz GmbH eine Kooperation zum Aufbau einer intelligenten Ladeinfrastruktur geschlossen. Die Stromladesäule in der Ahauser Straße in Borken ist die erste gemeinsame Stromladestelle dieser Zusammenarbeit, die einen Aufbau von zunächst 40 Ladepunkten an 20 Tankstellen im Bundesgebiet vorsieht.
Die AVIA betreibt in Europa 3000 Tankstellen und möchte sich von Anfang an auf das Versorgen von Elektroautos einstellen. Im Fokus liegen dabei nicht nur Metropolen, sondern vor allem auch ländliche Gebiete. So plant AVIA die nächsten Lademöglichkeiten von Elektroautos beispielsweise im Umland von Gütersloh, Nürnberg und Ulm. Neben der Installation von Ladesäulen ist auch die Umsetzung von Abrechnungssystemen wichtig. So sind Techniken wie die Identifizierung des Fahrzeugs beim Ladevorgang oder über eine „App“ bereits umgesetzt. Auch die Zahlung und Abrechnung von Autostrom über das AVIA-Tankkartensystem ist zukünftig denkbar.
Neben der Abrechnung des Stromverbrauchs ist die Ladezeit an den Stromladesäulen von herausragender Bedeutung. Die Ladezeit wird in erster Linie durch das Leistungsvermögen der Batterie und Ladeelektronik im Fahrzeug bestimmt. Grundsätzlich bietet die AVIA-Ladestation, die von RWE entwickelt wurde, eine schnellere Ladung als an der hausüblichen Steckdose. Die Ladesäule ermöglicht das Laden mit 400 Volt ...